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2018-12-10 16:33

Bericht Malta Liparische Inseln 2010

 DSCF2591 2 resizeSonntag 3.10.2010 6h30, es beginnt hell zu werden. Im Gegenteil zu früher stehe ich jetzt gerne auf, Qi Gong bei aufgehender Sonne, geniese die Wärme, atme Freiheit mit dem Duft der Seeluft ein. Der Wind streichelt mir um das Gesicht als wollte er mir sagen heute bin ich wieder dein Freund. Jetzt sehe ich auch die Ursache des Lärmes von gestern Abend. Ich ankere in der Nähe eines großen Felsens und darauf sitzen hunderte Möwen. Jetzt schlafen sie alle, wohl noch müde von dem gestrigen Zanken. Ich mache mir so wie jeden Tag die letzten Jahre einen Liter Tee und schneide Obst für das Frühstück. Danach Turnübungen, ich war schon wieder einmal über eine Woche nicht an Land. Um 9 Uhr zeigt der Windmesser 10 Knoten, also Anker auf und bei achterlichem Wind der Küste entlang. Häuser, Kirchen, Burgen verschiedene Landschaften ziehen an Steuerboard vorbei. Fernsehen auf dem Boot.Backboard soweit der Horizont die Sicht erlaubt nur Wasser. Nächstes Land wäre Tunesien 78 Seemeilen von meinem jetzigen Standort. Mein heutiges Ziel aber ist Favignana die größte von den Egadischen Inseln. Bis Mittag hat der Wind aufgefrischt, so um 20 Knoten schieben mein Boot mit 8 - 10 Knoten vor sich her. Zu schnell für die Schleppangel, also einholen, und wieder einmal ohne Fisch.

Ankerplatz Gozo resize

Dafür sehe ich nach drei Tagen den ersten Segler am Horizont, sein Kurs scheint Lampedusa zu sein.

 Um 16 h erreiche ich die Bucht wo ich heute übernachte, 47,6 Meilen in 7 Stunden, guter Schnitt. Jetzt einmal eine Runde schwimmen, dann die Küste erkunden. Und nach dem Kochen, Essen, Duschen bei einem oder auch mehr Gläsern Rotwein den Tag ausklingen lassen.

 Morgen beginnt laut Kalender eine neue Woche, ich werde mich nach den Qi Gong Übungen wieder hinlegen und alle bedauern die arbeiten gehen müssen, denn morgen ist für mich wieder Sonntag.

Italien und Griechenland, beide Länder sind auf ihre Art sehr schön. Nach fünf Jahren Segeln in Griechenland hat dieses Land für mich etwas an Reiz verloren. Die Vorteile von Griechenland sind sicher die sagenhafte Geschichte, die vielen Ausgrabungen, die Erfindung der Demokratie und auf jeden fall die vielen Inseln. Guter Schutz in tiefen Buchten sind eigentlich überall in Griechenland zu finden. Hier in Sizilien war Siracusa die einzige geschützte Bucht die letzten 300 Seemeilen. Entweder man geht in eine Marina oder ankert so wie ich draußen im Schwell der immer da ist. In Griechenland sind die Leute von der Coast Guard eine Autorität ähnlich wie in der Türkei. Hier in Italien sind sie echt freundlich. 

Gozo Wasser resizeGozo Gesicht resize

 

 

Eine Taverne eröffnen durfte in Griechenland jeder der Stühle zum sitzen und Wasser zum Trinken hatte. Und so können auch heute noch viele nicht kochen. Unterschied zu Italien, für die Leute hier ist Kochen Kunst, und essen eine Freude. Nur feinstes Material wird hier verwendet und jeder will den anderen mit dem Resultat übertreffen. Vorige Woche in Malta war ich kein einziges mal Essen, alles verry britisch. Der nachteil wenn man von Ländern wie Italien kommt, ich dachte mir in einer Woche gibt es wieder was gutes.

Telefonzelle resize

Telefonzellen 1 resize

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Kirche resizeBus Front Ford resizeSchön in Malta sind die vielen Kirchen und Festungen, eigentlich ist ganz Malta eine Festung. Gozo hat mir von der Küste her sehr gut gefallen. Ankerplätze wie in Sizilien, keine, schlechter Grund

 viel Schwell.

Von den Egadischen Inseln, hier liege ich zum ersten mal seit längeren total ruhig, geht es weiter in Richtung Straße von Messina. Vorher möchte ich mir aber noch die Vulkaninseln rund um den Stromboli ansehen.