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2018-12-12 00:19

Willkommen im Paradies

Das sind die Worte mit denen man hier von den Einheimischen begrüßt wird.

Es ist nun schon das Fünfte mal das ich in den Tobago Cays ankere. Jedes mal wenn ich diesen Ort erreiche spüre ich wie meine Seele mit den verschiedenen Pastellfarben des Wassers in einer Harmonie verschmilzt.

1 Tobago Cays resize2 Tobago Cays Petite Tabac resize

 

 

 

 

 

 

Das Lächeln in meinem Gesicht wird noch breiter und zu meiner schon bestehenden Zufriedenheit kommt noch eine Menge hinzu. Ich habe den Eindruck das selbst die Wellen hier freundlicher Plätschern als anderswo. Selbst das Tosende Riff das die Cays Hufeisenförmig umspannt flößt vertrauen ein. Obwohl das nächste Festland, die Afrikanische Küste gegen Osten zu, mehr als 4000 Kilometer  entfernt ist, fühlt man sich hier hinter dem Riff sicher und Geschütz.

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Der Tiefgang meines Katamarans ermöglicht ein Ankern im weißen Sand auf 1,5 Meter Tiefe. Schwimmen, Schnorcheln, Erkunden von Korallengärten unterschiedlichster Art. Beim schwerelosen Gleiten durch das klare Wasser sieht man viele bunte Fische, Schildkröten und manches mal sogar einen Riff Hai.

Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen, in der Hängematte baumeln, kommt hier auch nicht zu kurz. Schwebend über dem Türkisgrünem Wasser mit Blick auf den weißen Palmenbewachsenen Strand der kleinen Insel Jamesby.

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Blauer Himmel soweit der Horizont reicht, aufgelockert mit ein paar malerischen Wolken. Wenn mir auskommende Aktivität eine Blickrichtungsänderung durch umdrehen der Liegerichtung in der Hängematte ermöglicht sehe ich die Inseln Petit Bateau, Petit Ramau und Baradal. Hier ist mein bevorzugtes Beobachtungsgebiet für die zahlreichen Echsen die sich hier im gemächlichen Tempo fortbewegen.

7 Leguan Baradal Tobago Cays resize8 Tobago Cays Leguan resize

 

 

 

 

 

 

Wenn es die Wellenhöhe des Atlantischen Ozeans erlaubt, fahre ich raus aus dem Horse Shoe Reef und ankere vor der Insel Petit Tabac. Der geringe Tiefgang meines Katamarans erlaubt es mir weit in die Tiefe der Teilweise sehr seichten Bucht vorzudringen. Die Korallenköpfe reichen bis knapp an die Wasseroberfläche und es ist nur bei guter Sicht empfehlenswert hineinzufahren. Der schöne Strand wird im Gegensatz zu den Stränden innerhalb des Riffes nicht so oft besucht, meistens ist man alleine dort. Hier sind die Fächerkorallen besonders schön, und auch die bunten Fische die an den Korallen knabbern  fühlen sich sichtlich wohl hier.

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Ein weiterer besonderer Platz ist noch etwas außerhalb. World’s End Reef, nur wenige trauen sich hier her. Die Einfahrt sieht aber auf der Seekarte wilder aus als sie wirklich ist. Aber ein paar Untiefen gespickt mit Korallenköpfen sind schon zu umfahren. Hier entsteht wahrer Reichtum, das Gefühl ein Stück vom Paradies zu besitzen.

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